The Year in Numbers: 2016

Dezember ist ja bekanntlich der Monat in dem alle das (fast) vergangene Jahr Revue passieren lassen. Da ich gerne mit Zahlen spiele, möchte auch ich die Gelegenheit Nutzen und das Jahr 2016 sowohl aus der Blog-Perspektive als auch trainingstechnisch nochmals kurz mit ein paar Grafiken und etwas Text zusammen zu fassen.

wattsbehind

Im April 2016 konnte ich mich dazu durchringen diesen Blog ins Interwebz zu stellen. Am Anfang (und auch jetzt noch ein bisschen) war ich etwas schüchtern und wusste nicht so wirklich was mich erwarten würde, wie die Reaktionen ausfallen und ob mir das überhaupt auch längerfristig Spaß bereiten würde.
Die Reaktionen waren durchweg positiv und ich wurde u.a. durch Coffee & Chainrings, unterlenker.com, sebastianrennt und vielen weiteren sehr freundlich in die Sportblog-Community aufgenommen.
Seit dem Launch von wattsbehind habe ich 18 Artikel veröffentlicht.
Durchschnittlich hatte der Blog circa 90 Besucher pro Monat.

Insgesamt sind das natürlich Peanuts, aber dennoch bin ich recht zufrieden für den Anfang.
Da mir die ganze Sache doch auch ein bisschen Spaß macht, gehts 2017 hier natürlich weiter mit dem Vorsatz etwas regelmäßiger Beiträge zu schreiben und die Besucherzahlen ein klitzekleines bisschen anzuheben 😉

Training 

Im vergangenen Jahr habe ich im Durchschnitt 39 h pro Monat trainiert und dabei ca. 845 km zurückgelegt.
Das Jahr begann mit einem – für mich – relativ hohem Umfang. Ziel war es bis zum Saisonbeginn im März den Umfang kontinuierlich zu steigern – was mir auch gut gelungen ist. Ab Februar habe ich mit einem Powermeter trainiert, welcher mir vor allem geholfen hat die Saison langfristig zu planen und die Belastung systematisch zu steigern. Von April – Juni wurde der erste Rennblock gefahren was sich in einem niedrigeren Umfang, jedoch höherer Intensität widerspiegelt. Nach dem ersten Saisonhöhepunkt Mitte Juni hab ich einen kurzen Ruheblock eingelegt, ehe es zum Formaufbau Richtung zweiten Saisonhöhepunkt im September losgehen sollte.
Auf dem Weg dorthin konnte ich Ende Juli den Sieg beim Saarschleifen Marathon einfahren. Zwei Wochen später fand dann meine Bikepacking-Tour nach Prag statt, welcher mir einen sehr großen Umfang und natürlich viele Kilometer im August bescherte.
Nach dem Trip war dann trainingstechnisch zugegebenermaßen die Luft etwas raus. Trotzdem konnte ich Anfang September in der Grünen Hölle Freisen nochmal den Gesamtsieg einfahren und weitere gute Platzierungen bei den anderen saarländischen Rennen.
Im Oktober war dann klassischerweise Übergangsphase und wenig strukturiertes Training angesagt.
Seit November befinde ich mich wieder in der Vorbereitung auf die Saison 2017. Direkt Anfang November hatte ich einen kleinen motivationstechnischen Durchhänger, wodurch der Trainingsumfang im November ein bisschen zu gering war.
Im Dezember hingegen lief alles nach Plan und ich konnte – auch dank des Rapha #FESTIVE500 – einige gute Trainingsstunden auf dem Rad verbringen und viele Kilometer (knapp hinter dem Maximum im August!) abspulen.

Im Vergleich zum Vorjahr fällt vor allem der gesteigerte Umfang in den Wintermonaten (Januar, Februar, Dezember) und eben der „Ausreisser“ im August mit der Bikepacking-Tour nach Prag auf. Ansonsten wurde der Umfang (relativ) gleichmäßig über alle Monate hinweg ein wenig gesteigert.

Vergleicht man die Summen von 2015 und 2016 sieht man deutlich die Steigerung des Trainingsumfangs sowohl in Stunden (341 vs. 471) als auch in Kilometern (6673 vs. 10146), wobei hier festzuhalten ist, dass ich 2016 auch mehr auf der Straße trainiert habe als 2015, was sich natürlich bei den Kilometern bemerkbar macht.

Rennen

In der vergangenen Saison bin ich bei relativ wenigen Rennen gestartet. Insgesamt stand ich bei 13 Rennen an der Startlinie. 12 davon konnte ich beenden, bei einem stand ein DNF in der Ergebnisliste.
Von den zu Ende gefahrenen Rennen konnte ich zwei gewinnen, stand weitere vier Mal auf dem Podest und konnte sechs Rennen in den Top10 beenden. Damit stand ich im Schnitt bei jedem zweiten Rennen auf dem Podest!
Insgesamt kann ich die Saison im Rückblick denke ich als sehr erfolgreich bewerten 🙂

Heute morgen kam dann auch noch mein persönlicher Videorückblick von STRAVA in mein Postfach.

 

Saison 2017

In der kommenden Saison werden sich für mich ein paar Dinge ändern. Im Jahr 2017 werde ich für das TEAM Herzlichst Zypern starten und damit einhergehend wird sich auch mein Rennkalender etwas ändern. Ich möchte in der kommenden Saison mein Glück auf der Marathon-Distanz versuchen und zudem nationale und internationale Rennen fahren. Darunter u.a. den UCI World Series Marathon in Houffalize, die Challenge Paris-Roubaix, die Marathon DM, die 24 h von Duisburg und – wenn alles klappt – die BIKE TransAlp.

Ziel ist natürlich in erster Linie gesund und frei von größeren Stürzen durch die Saison 2017 zu kommen. Falls das klappt hoffe ich natürlich nächste Saison auch nochmal einen drauf packen zu können und auch bei den größeren Rennen und längeren Distanzen ein paar gute Ergebnisse einfahren zu können, bin mir aber natürlich bewusst, dass das nicht einfach werden wird.
Wir werden sehen… ich freu mich jedenfalls schon sehr auf die Saison 2017 im TEAM Herzlichst Zypern und wünsche allen einen guten Rutsch und ein gesundes und unfallfreies Jahr 2017!

Ein Gedanke zu „The Year in Numbers: 2016“

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