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STRAVA Granfondo Challenge

Für 2018 hatte ich mir vorgenommen jeden Monat den jeweiligen STRAVA Granfondo zu absolvieren. Vor ein paar Jahren war die zu absolvierende Distanz noch unterschiedlich (z.B. 100 km im Januar, im Mai aber dann 140 km), mittlerweile wird man bei der Granfondo Challenge jeden Monat herausgefordert in einer Fahrt 100 km zu fahren.

Ich fand, dass das eine ganz nette Challenge ist, die mich in den nicht so schönen Monaten motivieren sollte längere Einheiten zu fahren.

Manchmal warens gerade nur so über 100 km, manchmal auch deutlich mehr. Am Ende des Jahres kann ich auf 11 erfolgreich abgeschlossene STRAVA Granfondos zurückblicken (einer steht noch aus). Jeder war – natürlich – irgendwie anders, deswegen gibts hier zu jedem Granfondo einen kurzen Satz und den Link auf STRAVA – nur um zu beweisen, dass auch wirklich alle abgeschlossen waren 😉

Januar: Scuderia Sunday
Der erste Granfondo des Jahres sollte nicht allein stattfinden und so besuchte ich den Radtreff der Scuderia Südstadt. Nicht weniger als 50 Leute – Männlein wie Weiblein – standen an dem doch frischen Sonntag morgens am Chlodwigplatz um gemeinsam radzufahren. Im Endeffekt war das eine kurzweilige Tour ins Bergische!

Februar: Klassikerwetter
Für den Februar hatte ich mir auf STRAVA eine Route zusammengeklickt die – erstmal aus Köln raus – wenig Ampeln und Kreuzungen versprach. Gleichzeitig relativ verkehrsarm – super Runde bei „Klassikerwetter“ im Februar…

März: ein Hauch von Frühling
…und weils so schön war hab ich die gleiche Runde im März nochmal als Granfondo unter die Räder genommen. Diesmal mit fast 10 °C Durchschnittstemperatur aber – nach dem kalten Winter – mit „frühlingshaften“ Temperaturen.

April: Selbstläufer in kurz/kurz
Das war 2018 die erste Fahrt in kurz/kurz – da waren die 105 km durch die Heimat einfach purer Genuß!

Mai: Grenzkontrollfahrt mit der Saarland-Crew
Einmal mit dem Fahrrad ums Saarland –  mit der besten Truppe die man sich vorstellen kann. Ein unvergesslicher Tag auf dem Rad!

Juni: Marathon DM Kirchzarten
Im Juni hab ich die Deutsche Marathon Meisterschaft als „Granfondo“ auserkoren. 117 km Marathon in Kirchzarten. Nicht den besten Tag erwischt, aber immerhin ein Häckchen bei der Granfondo-Challenge gemacht.

Juli: Sonntagsausflug ans Meer
Ebenfalls so ein unvergesslicher Tag auf dem Rad. Von Köln gings morgens um 4 los nach Den Haag – kurz ins Meer springen – und mit dem Zug wieder zurück. 

August: 24h Duisburg
zugegeben, das war vielleicht etwas geschummelt. Mein „Granfondo“ im August ist das 24h Rennen in Duisburg gewesen 😉

September: Köln – (fast) Bonn – Köln
Im September hat mich dann in diesem unfassbaren Sommer zum ersten Mal das schlechte Wetter so RICHTIG erwischt. Regen und „kalt“ von Anfang bis zum Schluss. Immerhin fand sich eine Mitstreiterin, was die Sache dann doch wenigstens kurzweilig machte.

Oktober: zum Cappucino nach Düsseldorf
Im Goldenen Oktober hatte ich wieder etwas mehr Glück mit dem Wetter. Ich entschied mich mal die Schicke Mütze in Düsseldorf anzufahren. Für den Cappucino und v.a. für das vorzügliche Stück Kuchen hat sich das definitiv gelohnt – auch wenn Radfahren in Düsseldorf mehr als abenteuerlich ist.

November: Koblenz – Köln
manchmal muss man sich zu seinem Glück….ranfondo zwingen. Das Wetter wurde – ca. 20 min nach dem Bild am Deutschen Eck – mehr als schlecht, ich hatte aber in weisser Voraussicht meinen Zug nur bis Koblenz gebucht um sicher zu gehen, dass ich den Granfondo auch mache 😉

Dezember: FESTIVE500
der Dezember-Granfondo steht – wie bereits erwähnt – noch aus. Eigentlich wollte ich diesen am 1. Advent absolvieren… da das Wetter aber so bescheiden war, dass ich nach einer Stunde auf dem Rad bereits durch & durch nass war, war ich ausnahmsweise vernünftig und habe den Granfondo in den FESTIVE500 Zeitraum geschoben. 

Abschließend muss ich sagen, ist die Granfondo-Challenge ganz nett als Motivation einen Tag (oder idealerweise ein Wochenende) mal ein paar mehr Kilometer zu sammeln als (für mich) üblich und ich werde das mit Sicherheit beibehalten und 2019 nochmal angehen.
Über den noch offenen Granfondo werde ich dann natürlich auch berichten, sobald abgeschlossen 😉

Rapha Festive500 2016

Ende des letzten Jahres hab ich am Rapha Festive 500 teilgenommen.
Für die die es nicht kennen: beim Festive 500 fordert Rapha jedes Jahr alle Radsportler heraus, zwischen dem 24. und dem 31. Dezember, 500 km zu absolvieren – quasi um das Weihnachtsessen garnicht erst auf die Hüfte kommen zu lassen.

„In 2010 we laid down a challenge to our customers; ride 500km on the eight days between Christmas Eve and New Year’s Eve. Since then the Rapha Festive 500 has become a holiday tradition, with thousands of riders around the world taking part.“

Damit das ganze einfach zu handeln ist, findet die Challenge in Zusammenarbeit mit Strava statt.
Als Anreiz oder Trophäe gibt es für jeden der die Herausforderung abschließt, einen „woven badge“ von Rapha per Post.

Ich hatte – ehrlich gesagt – schon wieder vergessen, dass ich mir mit dem Erreichen der 500-km-Marke auch so einen Badge verdient habe.

Etwas überrascht und zunächst kurz verwirrt, dann aber sehr erfreut war ich dann heute morgen, als ich den blauen Brief (in der Schule waren blaue Briefe nicht soo begehrt) aus dem Briefkasten gefischt habe:

Ich finde die Postkarte und den Badge ganz schick und habe mich – wie schon erwähnt – sehr über den Brief aus Großbritannien gefreut.

Auch wenn das ganze natürlich irgendwo auch einen kommerziellen Hintergrund hat:
vielen Dank an Rapha für die sportliche Herausforderung, zur Extra-Motivation zum Jahresabschluss und das nette Erinnerungsstück an die (meist) schöne Zeit auf dem Rad!

#miraclemorning516 – Fazit

Rainer Sturm / pixelio.de
Rainer Sturm / pixelio.de

Für den Monat Mai hat Sebastian zur miraclemorning-Challenge aufgerufen, wobei Challenge hier eigentlich etwas fehl am Platze ist. Sinn der Geschichte war, dass jeder Teilnehmer sich seine eigene Morgenroutine zurechtlegt und diese für einen Monat lang konsequent durchzieht: für einen positiven Start in den Tag.

Meine Routine light sollte folgendermaßen aussehen:

6:30 Uhr – Aufstehen
– 10 min für Bad
– 15 min für Dehnen/Yoga/Athletik
– 5 min zum Tag planen/strukturieren
– 30 min für Frühstück + Emails/Feeds checken/lesen

In den ersten beiden Wochen hat das ganze auch ganz gut geklappt.. (nachzulesen in meinem letzten Blogeintrag) dann wurde es etwas .. unstrukturierter.

Die letzten beiden Wochen waren etwas hektisch, da für mich ein Umzug anstand. Das hieß konkret: öfters später am Abend ins Bett, morgens nicht richtig rausgekommen, zu früh schon Termine, viel Fahrerei, wenig Motivation etc. pp.

Nichts desto trotz habe ich es geschafft ein „Mindesmaß“ an Routine beizubehalten in dem ich jeden morgen mindestens 10 Minuten Yoga gemacht habe.

Auch wenn die letzten beiden Wochen gar nicht nach Plan gelaufen sind, so habe ich die entschleunigte Phase am morgen durchaus als angenehm empfunden. Das frühe Aufstehen fällt mir mittlerweile ebenfalls leicht.

Seit dem Umzug ist wieder mehr Ruhe und Struktur in meinen Alltag eingekehrt und daher habe ich die Morgenroutine wieder neu aufgenommen. Allerdings leicht abgewandelt und flexibler.

Für die nächste Zeit soll meine neue Routine wie folgt aussehen:

Aufstehen zwischen 6:30 und 7:00 unter der Woche und spätestens um 8:00 am Wochenende. Dann gibts eine Runde Yoga mit der YogaStudio-App (sehr geil!) und anschließend Frühstück. Fertig.

Zwar war die Struktur am Anfang gut um die neue Gewohnheit zu bilden, allerdings denke ich, dass ich die minutiöse Struktur nicht mehr benötige. Das Lesen am morgen lief irgendwie auch nicht so, daher wirds wieder gestrichen und dafür etwas mehr Zeit für Yoga frei (oder aufwendigeres Frühstück 🙂 ).

Rückblickend lief die miraclemorning516-Challenge zwar nicht ganz optimal für mich, die Schuld gebe ich aber einfach dem Leben, das einem manchmal halt einfach einen Strich durch die Rechnung macht. Nichts desto trotz bin ich froh über Sebastians Blogeintrag gestolpert zu sein und damit meinen persönlichen Morgen etwas angenehmer gestalten konnte.